A: Suspension-Fäden sind spezielle Fäden mit kleinen Widerhaken, die für ein gezieltes Lifting von Gesicht und Augenbrauen eingesetzt werden. Sie können in der Regel unter örtlicher Betäubung eingebracht werden.
A: Suspension-Fäden sind spezielle Fäden mit kleinen Widerhaken, die für ein gezieltes Lifting von Gesicht und Augenbrauen eingesetzt werden. Sie können in der Regel unter örtlicher Betäubung eingebracht werden.
A: Obwohl wir ein gewisses Maß an Sonnenlicht benötigen, beispielsweise zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden Vitamin-D-Spiegels, kann eine übermäßige Sonnenexposition schädlich sein.
Leider werden die sichtbaren Anzeichen von Sonnenschäden in Form von lichtbedingter Hautalterung (Photoaging) oft erst viele Jahre später sichtbar, während schwerwiegende Zellschäden bereits sehr früh entstehen, ohne dass wir diese bemerken. Die Haut kann trocken, schuppig, lederartig und stark faltig werden.
Noch bedeutsamer sind jedoch die Schäden, die Sonnenstrahlung auf zellulärer Ebene verursacht. Ultraviolette Strahlung kann die DNA von Hautzellen schädigen und deren Immunreaktion verändern. Dadurch können sich Zellen unkontrolliert vermehren und bösartige Tumore entstehen.
Wie können wir uns schützen?
• Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, insbesondere während der Mittagsstunden.
• Tragen Sie geeignete Kleidung und einen Hut. Die Kleidung sollte ausreichend dicht sein, um UV-Strahlung abzuschirmen.
• Verwenden Sie ein hochwertiges Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Dieses sollte regelmäßig erneut aufgetragen werden, insbesondere nach dem Schwimmen.
• Lassen Sie Ihre Haut regelmäßig untersuchen. Konsultieren Sie bei auffälligen Hautveränderungen einen plastischen Chirurgen oder Dermatologen. Jede Veränderung eines Muttermals oder einer Hautläsion sollte zeitnah kontrolliert werden.
Bei familiärer Vorbelastung mit Melanomen oder bei einer großen Anzahl von Muttermalen sind regelmäßige dermatologische Kontrollen besonders empfehlenswert.
A: Cellulite ist eine Veränderung des Fettgewebes, die durch eine Kombination aus venösen und lymphatischen Funktionsstörungen verursacht wird. Dies führt zu einer verminderten Durchblutung und einem eingeschränkten Lymphabfluss.
Fettzellen sind in Kammern angeordnet, die von Bindegewebe umgeben sind. Durch Wassereinlagerungen vergrößern sich die Fettzellen und dehnen das umliegende Gewebe. Mit der Zeit verhärtet sich dieses Bindegewebe, während das umliegende Gewebe weiter zunimmt. Dadurch entsteht das typische „Orangenhaut“-Erscheinungsbild.
Etwa 90 % aller Frauen sind unabhängig von ihrem Körpergewicht von Cellulite betroffen.
Folgende Maßnahmen können helfen:
• Reduzierung des Konsums von Koffein und Alkohol
• Gesunde Ernährung
• Regelmäßige körperliche Aktivität
Eine weitere Behandlungsmethode ist die Mesotherapie, die darauf abzielt, verhärtetes Bindegewebe zu lösen. Dies kann durch Injektionen oder mittels Iontophorese erfolgen.
Die Iontophorese nutzt elektrische Ströme, um Wirkstoffe tiefer in das Gewebe einzuschleusen. Aktuelle Forschungen deuten darauf hin, dass diese Methode in vielen Fällen ähnlich wirksam sein kann wie Injektionen.
Darüber hinaus wird untersucht, ob sogenannte Aquaporine künftig eine Rolle bei der Behandlung von Cellulite spielen könnten, da sie den Wassertransport aus Fettzellen unterstützen. Weitere wissenschaftliche Studien sind jedoch erforderlich.
A: Die Geschichte der Plastischen Chirurgie begann vor mehr als 4.000 Jahren. Bereits um 800 v. Chr. wurden in Indien rekonstruktive Eingriffe durchgeführt. Bis ins 20. Jahrhundert entwickelte sich das Fachgebiet jedoch vergleichsweise langsam.
Die beiden Weltkriege führten zu einem enormen Fortschritt, da zahlreiche Patienten mit schweren Gesichtsverletzungen und Verbrennungen behandelt werden mussten. Viele der bedeutendsten Chirurgen ihrer Zeit entwickelten neue Verfahren, um Kriegsverletzungen zu behandeln.
Etwa zu dieser Zeit etablierte sich auch die Ästhetische Chirurgie, als erkannt wurde, welchen Einfluss das äußere Erscheinungsbild auf das persönliche Wohlbefinden und den gesellschaftlichen Erfolg haben kann.
Die moderne Plastische Chirurgie, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren. Seitdem haben enorme Fortschritte in Technik, Behandlungsmöglichkeiten und öffentlicher Aufklärung stattgefunden. Mit dem weiteren wissenschaftlichen Fortschritt werden sich die Möglichkeiten zur Verbesserung von Form und Funktion des menschlichen Körpers auch künftig stetig erweitern.
A: Während Ihres ersten Beratungsgesprächs erläutert Ihnen Ihr Chirurg den geplanten Eingriff, die zu erwartenden Ergebnisse sowie mögliche Risiken und die Erholungsphase nach der Operation. Vor dem Eingriff werden zur Dokumentation Fotografien angefertigt.
Zwei Wochen vor der Operation sollten keine Medikamente mehr eingenommen werden, die Aspirin oder Acetylsalicylsäure enthalten, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen und das Risiko von Blutungen erhöhen können. Bei Schmerzen kann in der Regel Paracetamol verwendet werden.
Es wird dringend empfohlen, mindestens zwei Wochen vor und nach der Operation auf das Rauchen zu verzichten. Rauchen verengt die Blutgefäße und kann den Heilungsprozess erheblich verlangsamen.
Informieren Sie Ihren Chirurgen über:
• Alle Medikamente, die Sie einnehmen
• Bestehende Allergien
• Frühere gesundheitliche Probleme oder Komplikationen bei Operationen
Bestimmte Medikamente, einschließlich hormoneller Verhütungsmittel, sollten gegebenenfalls mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff abgesetzt werden. Bitte folgen Sie hierbei den Anweisungen Ihres behandelnden Arztes.
Abhängig vom Eingriff können zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein, darunter:
• Blutuntersuchungen
• Elektrokardiogramm (EKG)
• Röntgenaufnahmen der Lunge
• Mammographie
Am Tag der Operation empfiehlt es sich, bequeme Kleidung zu tragen und auf Make-up zu verzichten.
Vor dem Eingriff werden Sie vom Anästhesisten betreut und haben nochmals Gelegenheit, offene Fragen mit Ihrem Chirurgen zu besprechen.